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Dockstar, Debian Squeeze und WLAN

Kategorie "Hard- und Software" Hard- und Software  Verfasst am 22.01.2011 14:29 22.01.2011 14:29  2 Galeriebilder 2 Galeriebilder  0 Kommentare 0 Kommentare  

Meine Dockstar hat gestern Debian Squeeze und einen WLAN Stick von AVM spendiert bekommen.

WLAN StickDockstar over WLAN

Die Treiber für den Fritz!WLAN USB Stick N 2.4 gibt es in den non-free Repos von Debian.

aptitude update
aptitude install firmware-atheros wireless-tools wpasupplicant
modprobe -r ar9170usb ; modprobe ar9170usb

Eine genau Anleitung gibt es im Wiki von Debian. Wenn der WLAN Stick richtig erkannt wurde, kann nun das Interface in /etc/network/interfaces konfiguriert werden.

auto  wlan0
allow-hotplug wlan0
iface wlan0 inet static
  address   192.168.1.3
  broadcast 192.168.1.255
  netmask   255.255.255.0
  gateway   192.168.1.1
  hostname wirelessstar
  wpa-ssid MyWlanHotSpot
  wpa-psk xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Nachdem man mit ifdown und ifup das Netzwerkinterface neu gestartet hat, sollte man das LAN Kabel abziehen können.

http://wiki.debian.org/WiFi/HowToUse
http://wiki.debian.org/ar9170usb#Squeeze

 

rss2email - RSS Feeds als Email empfangen

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 15.11.2010 21:39 15.11.2010 21:39  0 Kommentare 0 Kommentare  

Das Tool rss2email ermöglicht es seine Lieblingsfeeds via Email zu empfangen. Zusammen mit imapfilter (alle Feeds in einem separaten Ordner) kann man seine Feeds so recht elegant in einen Webmailer integrieren.

Auch dieses Tool gibt es als Paket in den Standardquellen von Debian.

Die Nutzung des Tools ist recht einfach:

r2e new [emailaddress] (create new feedfile)
r2e email newemailaddress (update default email)
r2e run [--no-send] [num]
r2e add feedurl [emailaddress]
r2e list
r2e delete n

Jedes Feed könnte theoretisch an eine eigene Mailadresse gesendet werden. So könnte man die Feeds recht einfach mit einem Filter in Ordner einsortieren.

Sind die Feeds richtig angelegt, muss das Tool nur noch via Cronjob mit dem Parameter run aufgerufen werden.

Auch hier besteht das Problem, dass man sich via SSH einloggen muss, um neue Feeds hinzuzufügen. WebGUI wäre nicht schlecht. Mal sehn... ;)

 

ImapFilter - Serverseitige Filterregeln für IMAP Postfächer

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 15.11.2010 21:14 15.11.2010 21:14  0 Kommentare 0 Kommentare  

ImapFilter ist ein sehr mächtiges Filterprogramm um Emails in IMAP Konten ohne Client Programm zu sortieren. Es läuft auf meinem Mailserver damit die Mails auch sortiert werden, wenn ich nur mit einem Webmailer unterwegs bin.

Man kann eigentlich nach allem Filtern. Das Beispiel schlechthin ist wohl "verschiebe Emails vom Absender XY in den Ordner ABC".

account = IMAP {
        server = 'mail.mailserver.name',
        username = 'mail@example.name',
        password = 'password';
        ssl = 'ssl3';
    }

msgs = account.INBOX:contain_from('board@example.com')
account.INBOX:move_messages(account['foren'], msgs)

Und da ist auch der kleine Nachteil an dem Tool. Die Regeln müssen via LUA geschrieben werden. Evtl baue ich da mal eine GUI für, wenn ich mal Zeit (haha, sehr witzig...) habe.

Das Paket imapfilter gibt es in den Debian Standardquellen. Die Konfiguration befindet sich in ~/.imapfilter/config.lua. Ist alles eingerichtet, muss imapfilter nur regelmäßig via Cronjob aufgerufen werden.

Natürlich unterstützt das Tool auch mehrere IMAP Accounts. Egal auf welchem Server diese Accounts angelegt sind. So könnte man zum Beispiel ein Postfach auf einen anderen Account spiegeln.

Manpage zur Konfiguration: http://imapfilter.hellug.gr/imapfilter_config.5.txt

 

SOGo - Scalable OpenGroupware

Kategorie "Hard- und Software" Hard- und Software  Verfasst am 15.11.2010 19:44 15.11.2010 19:44  2 Galeriebilder 2 Galeriebilder  4 Kommentare 4 Kommentare  

SOGo ist ein verdammt genialer Nachbau des bekannten Email Clients Thunderbird für den Webbrowser. Als Bonus wurde auch die Kalender Extension Lightning nachgebaut.

EmailKalender

SOGo selbst läuft als eigenständiger Serverdienst auf einem lokalen Port. Über das Apache-Modul mod_proxy wird SOGo nach außen verfügbar gemacht.

Die Daten werden wahlweise auf MySQL oder PostgreSQL gespeichert. Das Benutzermanagement läuft über LDAP.  Wahlweise (so hab ich es gemacht) kann man die User aber auch in die SQL Datenbank speichern.

Allerdings gibt es einen massiven Nachteil: Das System ist sehr kompliziert einzurichten. Bis wirklich alles lief hat es echt lange gedauert. Beispielsweise musste die SQL Tabelle für die Benutzer manuell anhand der Fehler im Log nachgebaut werden. Eigentlich sollte diese automatisch erstellt werden. 

Naja. Die geniale Oberfläche ist es wert... ;)

SOGo ist noch sehr jung und befindet sich in ständiger Entwicklung. Beispielsweise kam beim letzten Update die Fähigkeit mehrere IMAP Accounts zu nutzen hinzu. Mit dem nächsten Update werden unter anderem mehrere Identitäten im Webmail unterstützt.

Unter Debian kann SOGo einfach über die Paketverwaltung installiert werden. Die entsprechenden Quellen findet man auf der Projekt-Website. Eine genaue Installationsanleitung werde ich später noch veröffentlichen.

Demo: http://www.sogo.nu/english/tour/screenshots.html

 

Dockstar Keylistener

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 18.10.2010 22:20 18.10.2010 22:20  3 Galeriebilder 3 Galeriebilder  6 Kommentare 6 Kommentare  

Wie ich ja schon in einem anderen Beitrag erwähnte, hat mich ein Kumpel auf eine super Idee gebracht. Man schließt einen Ziffernblock an die Dockstar an, und kann über Tastenkombinationen Befehle ausführen.

Das Script welches das ganze realisiert liest /dev/tty0 aus. Dies ermöglicht ein Zeilenweises auslesen. Auch die Backspace-Taste funktioniert problemlos. Man kann also die Eingaben sogar noch korrigieren.

Zusätzlich kann man eine PIN definieren um bestimmte Befehle zu schützen. Bevor man diese PIN nicht eingegeben hat, funktionieren nur Befehle bei denen der Parameter must_authentificate auf false gesetzt ist.

Wurde die PIN richtig eingegeben, blinkt der NumLock drei mal. Das selbe bei der Eingabe des Logout-Codes. Gibt man eine Tastenkombination ein die nicht belegt ist, passiert einfach nichts. Bei einer richtigen Eingabe blinkt der NumLock einmal. Der Befehl wird natürlich auch ausgeführt. ;)

Alle Aktionen werden außerdem in einem Log gespeichert.

Damit das NumLock-Blinken funktioniert braucht man übrigens einen Ziffernblock der keinen eigenen NumLock hat. Ich musste mir extra einen neuen kaufen, da der, der hier jahrelang im Schrank lag leider genau so einer war. Im Media Markt bin ich dann fündig geworden. Es handelt sich dabei um ein Hama Slimline Keypad »SK120«.

Der Verkäufer hat extra die Packung aufgeschnitten und getestet. *Thumbs.up*

Ich hoffe das es hier einige Besucher gibt die meinen Keylistener mal ausprobieren. Würde mich sehr über ein Feedback freuen. ;)

Einrichtung

Die Einrichtung ist eigentlich ganz einfach. Das Archiv muss in einen beliebigen Ordner auf der Dockstar entpackt werden. Die Definition der Befehle finden in der Datei config.inc.php statt.

Der Parameter file definiert das Device-File welches abgehört werden soll. Der Parameter muss im Normalfall aber nicht angepasst werden. Für Login und Logout können jeweils die Codes und eine Mitteilung definiert werden, die dann in das Log geschrieben wird.

Unter bindings werden die eigentlichen Codes definiert. Hier ein Beispiel:

"123" => array( // <-- Der Code
   "command" => "/usr/bin/setleds -num < /dev/tty0", // <-- Num Lock LED ausschalten
   "logmessage" => "Test",
   "must_authentificate" => false, // <-- oder true
)

In Zeile 1 kann ein beliebiger Code definiert werden. Wie lang dieser ist, spielt hier keine Rolle.

Nun noch den Befehl und eine Log-Nachricht definieren und entscheiden, ob man den Befehl auch ausführen darf wenn man nicht angemeldet ist.

Die einzelnen Befehle müssen mit Kommata getrennt werden!

Gestartet wird der Listener über das beiliegende Shellscript. Einfach die Datei runscript.sh mit dem Parameter start, stop oder restart ausführen. Natürlich muss php5-cli installiert sein.

Außerdem sollte der Listener in einem Ordner betrieben werden, in dem er auch Dateien erstellen kann. Beim Start werden ein pid File und die Log-Datei erstellt.

Übrigens: Um einen neuen Befehl hinzuzufügen, brauch man den Listener nicht neu starten!

Eine neue Version ist in Arbeit. Siehe folgenden Beitrag.

 

Dockstar Freeagent bekommt Zuwachs

Kategorie "Hard- und Software" Hard- und Software  Verfasst am 12.10.2010 21:02 12.10.2010 21:02  3 Galeriebilder 3 Galeriebilder  5 Kommentare 5 Kommentare  

Das System wurde auf eine 2,5" externe Festplatte umgezogen. Außerdem habe ich noch einen 4-fach USB Hub und einen Ziffern-Block angeschafft.

4-fach USB HubZiffern-Block

Kopiert habe ich das System einfach mit dd.

dd if=/dev/sda of=/dev/sdb

Man muss auf jeden Fall darauf achten das Inputfile und Outputfile nicht vertauscht werden! Dieser Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werden! Nachdem die Dockstar noch erfolgreich gebootet ist, wurde noch die Partition mit gparted (resize2fs geht natürlich auch :P) vergrößert.

Der Ziffern-Block ist übrigens für eine Idee, auf die mich ein Kumpel gebracht hat.
Ein Beispiel: Tastencode eingeben, Enter drücken --> Festplatte aushängen ;)

Eine genaue Anleitung dazu gibt es später.

 

Seagate Freeagent Dockstar

Kategorie "Hard- und Software" Hard- und Software  Verfasst am 19.09.2010 19:37 19.09.2010 19:37  4 Galeriebilder 4 Galeriebilder  3 Kommentare 3 Kommentare  

Die Freeagent Dockstar von Seagate scheint auf dem ersten Blick eine 0815 Dockingstation für 2,5" Platten zu sein. Allerdings kann das Teil wesentlich mehr. Mit ein paar Handgriffen kann man aus der Dockstar einen Mini-Server mit Debian als Betriebssystem machen.

VerpackungDockstar von VorneDockstar von HintenDockstar mit Externer Festplatte als Root Partition

Nach Hause telefonieren

Im Auslieferungszustand hat die Dockstar mehr Nach- als Vorteile. Das System kann nur über den Onlinedienst von Pogoplug konfiguriert werden. Es wird also zwingend eine Internetverbindung voraus gesetzt. Alle Services die Zugang zu den Daten ermöglichen sind zu Anfang deaktiviert. Es gibt zwar einen Service der auf Port 80 lauscht, aber der gibt keine Antwort.

Allerdings läuft auf der Dockstar auch ein SSH Server bei dem es einige Hacker geschafft haben das Root Passwort herauszufinden. Man kann sich also als root mit dem Passwort stxadmin einloggen. :)

Ein weiteres Problem: Das Teil telefoniert natürlich nach Hause, damit der Pogoplug Dienst funktionieren kann. Verbindet sich die Dockstar das erste mal mit dem Internet wird ein Firmwareupdate durchgeführt und das root Passwort geändert. Als alternatives Root Passwort könnte dann noch ceadmin funktionieren.

Um die Call-Home Funktion zu deaktivieren, [...] Weiterlesen...

 

openSSL Zertifikate in Chrome/Chomium importieren

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 10.08.2010 21:56 10.08.2010 21:56  0 Kommentare 0 Kommentare  

Geht mit folgendem Befehl:

certutil -d sql:$HOME/.pki/nssdb -A -t TC -n "Ein toller Name" -i cert.ca.pem

Pakete installieren:

apt-get install libnss3-tools

Zertifikat aus Datenbank entfernen:

certutil -d sql:$HOME/.pki/nssdb -D -n "Ein toller Name"
 

Gnome, TightVNC und kaputte Keymap

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 27.07.2010 21:47 27.07.2010 21:47  0 Kommentare 0 Kommentare  

Ist bei TightVNC die Keyboard Map komplett zerhauen wenn man mit Gnome arbeitet, kann vielleicht ein fixer Eintrag in der gconf helfen.

gconftool --set /desktop/gnome/peripherals/keyboard/kbd/layouts \
--type List --list-type String [aa]

In meinem Fall hat Gnome zum Beispiel bei der Enter-Taste Leerzeichen gemacht. :D
Nun funktioniert es zum Glück wieder... ;)

via tompson

 

[Debian] Statischen DNS Server definieren

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 20.03.2010 18:59 20.03.2010 18:59  4 Kommentare 4 Kommentare  

Ich habe mir eine virtuelle Debian Lenny Installation erstellt, die einen eigenen DNS Server verwendet. Problem war nun, dass Debian seine eigenen Zonen nicht kannte.

Die Maschine hat eine host-only Karte mit statischer IP, und eine NAT Karte mit DHCP. Und vom DHCP Client wurde natürlich jedes mal die resolv.conf überschrieben.

Nun kann man dem DHCP Client aber auch sagen, welche Nameserver er eintragen soll. Das geht in der Datei /etc/dhcp3/dhclient.conf. Einfach folgende Zeile hinzufügen:

prepend domain-name-servers 127.0.0.1;

Wird beim nun via DHCP das Netzwerk konfiguriert, wird 127.0.0.1 in der resolv.conf als erster Nameserver eingetragen. Die anderen Nameserver werden danach eingetragen.

Möchte man nur die Konfigurierten Nameserver verwenden, trägt man folgende Zeile ein:

supersede domain-name-servers 127.0.0.1;

Mehrere Nameserver Komma getrennt eintragen.

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