Uninteressantes von einem Anwendungsentwickler aus Linse
 

Beiträge in der Kategorie "Linux"

 
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Reinstallation von Grub mit chroot

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 16.11.2011 09:32 16.11.2011 09:32  2 Kommentare 2 Kommentare  

Nach der Installation von Windows auf einem beliebigen Rechner ist bekannterweise Grub weg. Windows installiert einfach ohne zu Fragen seinen eigenen Bootloader und löscht damit Grub.

Abhilfe schafft hier eine beliebige Linux Live CD, von der gebootet werden muss. Alles was man dann noch benötigt ist ein Root-Terminal.

Im Terminal welches die Live CD bereit stellt baut man sich eine chroot Umgebung mit der Root Partition der nicht bootbaren Linux installation auf. Chroot ermöglicht das Arbeiten in dieser Installation, obwohl man diese nicht gebootet hat.

mount /dev/sdXn /mnt
mount --bind /dev/ /mnt/dev/
mount --bind /proc/ /mnt/proc/
chroot /mnt/ /bin/bash
grub-install /dev/sdX

X = Ein buchstabe, n = eine Zahl. Beispiel: /dev/sda1

Man mountet die betroffene Root Partition an einer beliebigen Stelle. Nun muss man die /dev/ und /proc/ Dateien des Live Systems in das zuvor gemountete System "verlinken". Das erledigt hier der mount --bind Befehl.

Danach kann man via chroot in die Installation wechseln. Sofern man einen eigenen Promt beim root Benutzer erstellt hat, wird dieser nun auch Wirksam. Daran erkennt man ganz gut das es geklappt hat.

Nun kann Grub neu installiert werden. Es sollte die Ausgabe kommen, dass die Installation ohne Fehler abgeschlossen wurde.

Have fun (again) ;)

 

Einstieg in Streamripper

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 05.10.2011 19:41 05.10.2011 19:41  1 Kommentar 1 Kommentar  

Auf der Suche nach neuem Futter für meinen MP3 Player bin ich nach langer Zeit wieder auf Streamripper gestoßen. Streamripper ist (wie der Name schon sagt) ein Programm um Radiostreams mitzuschneiden.

Das besondere an diesem Tool sind die vielen Einstellungen. Der Stream wird automatisch in einzelne MP3 Dateien gesplittet, wobei auch gleich die richtigen ID3 Tags gesetzt werden. Man muss im Normalfall also nichts nachträglich an den MP3 Dateien machen.

streamripper http://205.188.215.225:8010/ -d ~/Music/ -q 0000

Mit dem Befehl -q kann man Streamripper dazu veranlassen die Dateien in den ID3 Tags und auch im Dateinamen zu nummerieren. Die Zahl hinter der Option ist der Startwert.

Weitere Optionen gibt es da wie immer in der Manpage des Programms. ;)

Bei meinem aktuellen Lieblingsstream war nun aber das Problem das immer 3 Sekunden vor Songende die Titelanzeige umschaltet. Sprich es fehlten immer 3 Sekunden im Song bzw es waren 3 Sekunden zu viel im Song. Abhilfe schafft hier eine ganz einfache Option die das Anfangen einer neuen Datei um X Sekunden verzögern kann.

streamripper http://205.188.215.225:8010/ --xs_offset=3000 -d ~/Music/ -q 0000

Streams mitschneiden ist in Deutschland übrigens im Normalfall erlaubt. Genau wie Radiosender auf Kassette aufnehmen. Man darf das aufgenommene Material nur nicht weiter geben.

(Da ich kein Anwalt bin, kann ich diese Aussage natürlich nicht 100% garantieren.) Weitere Infos

 

Music Player Daemon (MPD) und PulseAudio

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 18.09.2011 19:23 18.09.2011 19:23  3 Galeriebilder 3 Galeriebilder  0 Kommentare 0 Kommentare  

Gerade habe ich versucht den Music Player Daemon (mpd) zur Zusammenarbeit mit PulseAudio zu bewegen. Nach langem herumprobieren hat es dann funktioniert.

PulseAudio ermöglicht das, was bei Windows erst ab Vista möglich ist: Man kann pro Programm die Lautstärke konfigurieren und die einzelnen Programme unkompliziert zwischen mehreren Soundkarten vertauschen.

Nach der Anleitung im MPD Wiki, müssen folgende Schritte abgearbeitet werden:

  • audio_output Section in der /etc/mpd.conf auf PulseAudio umstellen
  • Den MPD Benutzer in die Gruppen pulse-access, pulse und pulse-rt aufnehmen
  • load-module module-native-protocol-tcp in /etc/pulse/default.pa eintragen/einkommentieren
  • Das Paket paprefs installieren
  • Gnome Menü » System » Preferences » PulseAudio Preferences (siehe Screenshots
  • pulseaudio-native: LOCAL in die /etc/hosts.allow aufnehmen
  • mpd Service neu starten

Für genauere Beschreibungen einfach im Wiki Artikel stöbern.

/etc/mpd.conf

audio_output {
	type    "pulse"
	name    "MPD"
}

Screenshots:

PulseAudio Settings: Checkboxen anhaken!MPD läuft über PulseAudioTerminal Client ncmpc für MPD

 

Thunderbird 3.1.12, Lightning und Google Calendar Provider

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 28.08.2011 06:34 28.08.2011 06:34  1 Kommentar 1 Kommentar  

In der aktuellen Version von Thunderbird 3.1.12 aus den Ubuntu Repos funktioniert der Provider für den Google Calendar micht mehr. Die AddOn verabschiedet sich mit der Meldung "Requires additional items".

Anhilfe schafft das Verwenden der neusten Nightlys von der Lightning Projekt Seite. Allerdings muss man hier Hand anlegen und die Versionen in der install.rdf anpassen.

  1. Die xpi-Addon-Datei mit einem Archivmanager öffnen
  2. install.rdf entpacken
  3. install.rdf mit einem Editor öffnen
<em:targetApplication>
   <Description>
   <!-- thunderbird -->
      <em:id>{3550f703-e582-4d05-9a08-453d09bdfdc6}</em:id>
      <em:minVersion>2.1pre</em:minVersion>
      <em:maxVersion>7.1.*</em:maxVersion>
   </Description>
</em:targetApplication>

Man ändert einfach die Minimal- und Maximalversion in den Einstellungen zu Thunderbird. Danach fügt man die install.rdf wieder zum xpi-Archiv hinzu und installiert die AddOns (Lightning und Provider) im Thunderbird komplett (deinstallieren und neu installieren) neu.

Hat wunderbar funktioniert, und ich hoffe das es das bei euch auch tut. ;)

 

Logrotate auf User-Level

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 11.07.2011 23:43 11.07.2011 23:43  0 Kommentare 0 Kommentare  

Standardmäßig liefert Debian Logrotate mit kompletter Konfiguration im /etc/ Ordner und mit root Rechten aus, sodass man auch die Konfiguration nur als root verändern kann.

Für einen Minecraft Server wollte ich nun das Serverlog rotieren lassen, damit die Datei nicht so groß wird. (Auf dem Server sind die meisten User Operatoren und die mögen den give-Befehl gerne... :P)

Damit alles unter dem selben Linux Benutzer läuft, wollte ich Logrotate auch mit dem Minecraft-User ausführen lassen. Man legt die Konfiguration einfach im Homeverzeichnis an und führt dann Logrotate mit der User-Crontab "manuell" aus.

/home/mc/server.log
{
	rotate 30
	daily
	missingok
	notifempty
	copytruncate
}

Der Crontab Befehl sieht dann wie folgt aus:

0 5 * * * /usr/sbin/logrotate -s /home/mc/logrotate.status /home/mc/logrotate.conf

Logrotate benötigt dann noch ein Statusfile, welches man auch im Homeverzeichnis anlegen muss. In der Datei merkt sich Logrotate welches Log wann das letzte mal verarbeitet wurde.

Have fun. ;)

 

BOINC auf einem 64-Bit Server

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 26.03.2011 02:19 26.03.2011 02:19  2 Kommentare 2 Kommentare  

Da ich es auf meinem lokalen Rechner immer vergesse, und sich mein Server sowieso langweilt, habe ich eine XEN Maschine erstellt, die auf drei Kernen mit 2,6 GHz für verschiedene Projekte rechnet.

Meine Maschinen rechnen für die Projekte von worldcommunitygrid.org. Die Anleitung bezieht sich also speziell auf diese Plattform.

BOINC Einrichten (Projekt unabhängig)

BOINC ist der Client, der sich die Aufgaben vom Server abholt und dann rechnet. Der Client arbeitet als Service. Um diesen Service zu steuern, kann man sich über eine RPC-GUI mit dem Server verbinden.

Die größte Herausforderung war, die 32 Bit Anwendung auf einem 64 Bit System zu starten. (Das mag vielleicht auch an der Tageszeit liegen. ;)) Man muss das Paket ia32-libs installerien. Tut man dies nicht, wird Linux beim Ausführen von ./boinc melden, dass es diese Datei nicht gibt. Sehr verwirrende Meldung...

Natürlich sollte man BOINC mit einem separaten Linux Account laufen lassen:

groupadd -u <einegroupid> boinc
useradd -u <eineuserid> -g <diegroupid> -G boinc -d /home/boinc -m -s /bin/bash boinc
su boinc
cd /home/boinc

Danach kann BOINC "installiert" werden:

wget http://boinc.berkeley.edu/dl/boinc_<version>_i686-pc-linux-gnu.sh
chmod u+x boinc_<version>_i686-pc-linux-gnu.sh
./boinc_<version>_i686-pc-linux-gnu.sh
cd BOINC

Möchte man den Zugang via GUI zum BOINC Prozess gestatten, kann man nun in der Datei gui_rpc_auth.cfg ein beliebiges Kennwort festlegen. Später beim Startbefehl legt man dann fest, ob diese Funktion genutzt werden soll, oder nicht.

BOINC mit worldcommunitygrid.org starten

Beim ersten Start von BOINC muss das Projekt hinzugefügt werden. Den letzten Parameter im Befehl, den so genannten Account Key, findet man auf der Website worldcommunitygrid.org unter My Profile relativ weit unten.

./boinc -attach_project www.worldcommunitygrid.org 28f34sdgsdgsdwr324234324a914596

Starten nun erfolgreich die Prozesse, kann der Client mit Strg+C wieder gekillt werden. Danach wird BOINC mit folgendem Befehl als Service gestartet:

./boinc --allow_remote_gui_rpc --daemon

Der erste Parameter gibt dabei an, ob BOINC über eine GUI erreichbar sein soll, oder nicht. Aus Sicherheitsgründen ist in meinem Fall der komplette Server via iptables dicht gemacht.



Nun noch ein Startscript bauen damit BOINC beim Systemstart startet.
Thats it. ;)

 

Good to know: UUID einer Partition

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 13.02.2011 13:34 13.02.2011 13:34  0 Kommentare 0 Kommentare  

Die UUID einer Partition, um diese Beispielsweise in die /etc/fstab zu schreiben, bekommt man mit folgendem Befehl:

blkid /dev/sda1

Ein Eintrag in der /etc/fstab sieht dann wie folgt aus:

UUID="9028A90828A8EF02" /media/mountpoint ext3 defaults 0 0
 

Dockstar, Debian und Kernel mit LED Support

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 28.01.2011 23:16 28.01.2011 23:16  12 Kommentare 12 Kommentare  

Meine zweite Dockstar habe ich mit der Debian Squeeze Version von Jeff's Installer eingerichtet. Dort scheint schon eine uBoot Version verbaut zu sein, die die Ansteuerung der beiden LEDs in der Dockstar unterstützt.

Zusammen mit dem Kernel, den der User gorgone in Jeff's Forum gebacken hat, gibt es also endlich die Möglichkeit die LEDs zu nutzen ohne selbst das große kompilieren anfangen zu müssen.

wget 193.16.217.9/files/dockstarheavy.deb
dpkg -i --force-overwrite dockstarheavy.deb
mv /boot/uInitrd /boot/org.uInitrd

Danach muss die Dockstar natürlich neu gestartet werden. Also einfach ins Runlevel 0 versetzen und kurz den Stecker ziehen. Nun sollte die orange LED beim booten von Debian blinken. Und das wird sie auch weiterhin machen, bis man sie ausschaltet.

Die LEDs werden über Textfiles gesteuert. Je nach dem welchen Wert man in mehrere Textfiles packt, verändert sich das Verhalten der LED. Die Dateien befinden sich in /sys/class/leds/dockstar:green:health/ und /sys/class/leds/dockstar:orange:misc. Existieren diese Ordner nicht, hat der Kernel den LED Support noch nicht.

Einige Beispiele:

echo default-on > /sys/class/leds/dockstar\:green\:health/trigger # Grün dauerhaft an
echo none > /sys/class/leds/dockstar\:green\:health/trigger # Grün dauerhaft aus
echo heartbeat > /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/trigger # Oranger Heartbeat

# Orange jeweils eine Sekunde an und eine Sekunde aus
echo timer > /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/trigger
echo 1000 > /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/delay_on
echo 1000 > /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/delay_off

Um das ganze ein wenig einfacher zu gestalten, habe ich noch ein Shellscript zur Steuerung gebaut. Es kann in meiner Schnipseldatenbank bezogen werden.

Nun sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Beispielsweise flackert meine Dockstar beim runterfahren grün. Im Normalbetrieb leuchtet die LED dauerhaft Grün. Bei ifup und ifdown flackert die orange LED während die grüne noch dauerhaft an ist.

Links:
Website von Jeff Doozan
Der custom Dockstar Kernel mit LED Support
PlugApps Wiki zu den Dockstar LEDs

Steuerscript für die LEDs der Dockstar
Initscript zur Steuerung der LEDs beim Boot und Shutdown

 

rss2email - RSS Feeds als Email empfangen

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 15.11.2010 21:39 15.11.2010 21:39  0 Kommentare 0 Kommentare  

Das Tool rss2email ermöglicht es seine Lieblingsfeeds via Email zu empfangen. Zusammen mit imapfilter (alle Feeds in einem separaten Ordner) kann man seine Feeds so recht elegant in einen Webmailer integrieren.

Auch dieses Tool gibt es als Paket in den Standardquellen von Debian.

Die Nutzung des Tools ist recht einfach:

r2e new [emailaddress] (create new feedfile)
r2e email newemailaddress (update default email)
r2e run [--no-send] [num]
r2e add feedurl [emailaddress]
r2e list
r2e delete n

Jedes Feed könnte theoretisch an eine eigene Mailadresse gesendet werden. So könnte man die Feeds recht einfach mit einem Filter in Ordner einsortieren.

Sind die Feeds richtig angelegt, muss das Tool nur noch via Cronjob mit dem Parameter run aufgerufen werden.

Auch hier besteht das Problem, dass man sich via SSH einloggen muss, um neue Feeds hinzuzufügen. WebGUI wäre nicht schlecht. Mal sehn... ;)

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