Uninteressantes von einem Anwendungsentwickler aus Linse
 

Beiträge in der Kategorie "Linux"

 
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Gnome Menu-Icon austauschen

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 01.07.2009 09:43 01.07.2009 09:43  0 Kommentare 0 Kommentare  

Gnome Hauptmenu IconDas Icon des Hauptmenüs von Gnome kann man ändern, in dem man einfach die Bilddatei im Iconset austauscht.

Wie das Iconset heißt, findet man unter » Einstellungen => Erscheinungsbild « herraus. Dort dann sein aktuelles Theme auswählen und auf » Anpassen « klicken. Dann den Reiter » Symbole « auswählen.

Hat man ein eigenes Iconset installiert, findet man dieses unter ~/.icons/<Name-des-Iconsets>. Das globale Iconset findet sich unter /usr/share/icons/<Name-des-Iconsets>.

Nun muss man nur die Bilddatei start-here.png in allen Größen austauschen. Danach kann man noch in einem Terminal gtk-update-icon-cache ausführen. Wenn man sich nun neu anmeldet, oder die Höhe des Panel verändert, müsste das neue Icon zum Vorschein kommen.

Das Icon was ich verwendet habe, gibt es übrigens bei gnome-look.org.

 

Tschibo Webcam, Skype und Linux

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 30.06.2009 09:37 30.06.2009 09:37  1 Kommentar 1 Kommentar  

Bei Tschibo gab es gestern ne Webcam für 10€. Dachte mir, dass man mit 10€ nicht viel falsch machen kann, also flog sie mal mit in meinen Einkaufswagen.

Zuhause angeschlossen, lief! Kein Stress, keine Treiberprobleme. War echt Positiv Überracht. :)

Nur Skype wollte nicht. Da kam nur buntes Geflacker. Wenigstens hat er die Kamera erkannt... Lösung brachte das Wiki von Arch Linux. Einfach folgenden Befehl verwenden:

LD_PRELOAD=/usr/lib/libv4l/v4l1compat.so skype

In dem Artikel von Arch Linux sind noch andere Varianten verzeichnet. Einfach mal ausprobieren, falls das bei eurer Kamera nun nicht Funktionieren sollte.

Also für eine 10€ Kamera von Tschibo ist die Bildqualität eigentlich nicht schlecht. Vollkommen ausreichend um ein bissl zu Skypen. :)

 

MySQL Datadir ändern - Arch Linux

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 21.06.2009 12:19 21.06.2009 12:19  0 Kommentare 0 Kommentare  

Heute habe ich versucht, dass Datadir von einem MySQL Server zu ändern. Also der Ordner, wo die Binärdateien der Datenbanken gespeichert werden.

Nur irgendwie konnte man einstellen was man wollte. Es passierte einfach nichts!

Normalerweise sollte es reichen, in der Datei /etc/my.cnf die Option datadir anzupassen. Nur hat Arch Linux da wieder ein paar Extrawürste eingebaut. ;) Der Datadir Pfad wird in drei verschiedenen Dateien hinterlegt.

  • /etc/my.cnf
  • /etc/rc.d/mysqld
  • /etc/conf.d/mysqld

In den beiden anderen Dateien gibt es jeweils eine Variable die angepasst werden muss. Danach muss nur noch der MySQL Service neugestartet werden.

Beim kopieren der Binären Dateien muss unbedingt darauf geachtet werden, dass sich Besitzer und Gruppe, sowie die Zugriffsrechte nicht ändern!

Ansonsten startet der MySQL Dienst nicht mehr!

 

Wicd Client als normaler User - Arch Linux / DBus

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 15.06.2009 14:34 15.06.2009 14:34  0 Kommentare 0 Kommentare  

Nach einem Update ging der Wicd Client unter Arch Linux als normaler User nicht mehr. Grund dafür sind fehlende DBus Policys.

Die Datei /etc/dbus-1/system.d/wicd.conf muss wie folgt angepasst werden:

<!-- /etc/dbus-1/system.d/wicd.conf -->
<!DOCTYPE busconfig PUBLIC "-//freedesktop//DTD D-BUS Bus Configuration 1.0//EN"
"http://www.freedesktop.org/standards/dbus/1.0/busconfig.dtd">
<busconfig>

        <policy user="root">
                <allow own="org.wicd.daemon"/>
                <allow send_destination="org.wicd.daemon"/>
                <allow send_interface="org.wicd.daemon"/>
		<allow send_destination="org.wicd.daemon.wireless"/>
		<allow send_interface="org.wicd.daemon.wireless"/>
		<allow send_destination="org.wicd.daemon.wired"/>
		<allow send_interface="org.wicd.daemon.wired"/>
		<allow send_destination="org.wicd.daemon.config"/>
		<allow send_interface="org.wicd.daemon.config"/>
        </policy>

<!-- neuer Eintrag -->
        <policy group="wicd">
                <allow send_destination="org.wicd.daemon"/>
                <allow send_interface="org.wicd.daemon"/>
		<allow send_destination="org.wicd.daemon.wireless"/>
		<allow send_interface="org.wicd.daemon.wireless"/>
		<allow send_destination="org.wicd.daemon.wired"/>
		<allow send_interface="org.wicd.daemon.wired"/>
		<allow send_destination="org.wicd.daemon.config"/>
		<allow send_interface="org.wicd.daemon.config"/>
                <allow send_interface="org.freedesktop.DBus.Introspectable"/>
        </policy>
<!-- neuer Eintrag ende -->

        <policy at_console="true">
                <allow send_destination="org.wicd.daemon"/>
                <allow send_interface="org.wicd.daemon"/>
		<allow send_destination="org.wicd.daemon.wireless"/>
		<allow send_interface="org.wicd.daemon.wireless"/>
		<allow send_destination="org.wicd.daemon.wired"/>
		<allow send_interface="org.wicd.daemon.wired"/>
		<allow send_destination="org.wicd.daemon.config"/>
		<allow send_interface="org.wicd.daemon.config"/>
		<allow send_interface="org.freedesktop.DBus.Introspectable"/>
        </policy>

        <policy context="default">
                <deny own="org.wicd.daemon"/>
        </policy>

	<!-- This Unix group will have permission to use Wicd's gui -->
        <policy group="users">
                <allow send_interface="org.freedesktop.DBus.Introspectable"/>
                <allow send_destination="org.wicd.daemon"/>
                <allow send_interface="org.wicd.daemon"/>
        </policy>

</busconfig>

Ich habe mir einfach eine neue Gruppe mit den Namen "wicd" angelegt, in der mein User Mitglied ist. Dieser Gruppe kann dann mit verschiedenen Policys Rechte zugewiesen werden. In meinem Beispiel kann so der normale User so gut wie alles.

Manche Rechte kann man natürlich auch weglassen. Aber ich bin faul. ;) Und bei einem Single User PC ist das sowieso Latte.

Nach den Änderungen müssen noch der dbus- und wicd-Daemon neugestartet werden.

/etc/rc.d/dbus restart && /etc/rc.d/wicd restart
 

Error: blah blah blah blah blah blah blah....

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 15.06.2009 12:12 15.06.2009 12:12  1 Galeriebild 1 Galeriebild  2 Kommentare 2 Kommentare  

In der Schule Arbeiten wir gerade an Projekten. Zusammen mit einem Kollegen habe ich die Aufgabe bekommen, einen Linux Client in einer Windows Server 2008 Domäne einzubinden.

Dazu verwenden wir das Tool Likewise Open, welches ermöglicht, sich über PAM, LDAP und Kerberos am Active Directory zu authentifizieren.

Beim einbinden in die Domäne kam folgende Fehlermeldung. Man beachte, dass dieses Programm auf der Herstellerseite als Fertig und Stable angepriesen wird!

blah blah blah...

Ich finds lustig. *g*

 

Wicd Netzwerk Manager

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 19.04.2009 13:22 19.04.2009 13:22  4 Galeriebilder 4 Galeriebilder  0 Kommentare 0 Kommentare  

Wicd ist ein Netzwerk Manager für Linux, der mit dem unter Windows XP für WLAN vergleichbar ist. Der Manager besteht aus einem Daemon und einem Client Programm auf GTK2 Basis.

Der Dienst stellt die Verbindung zu bereits Konfigurierten Netzwerken her, ohne das das Client Programm laufen muss. Man kann also ins Netzwerk, ohne das der xServer läuft.

Die Konfiguration kann dabei genau so ohne das Client Programm erfolgen. Alle Einstellungen stehen in Konfigurationsdateien, welche nur als root unter /etc/wicd bearbeitet werden können.

Im Arch Linux Wiki gibt es dazu auch noch eine genaue Anleitung.

 

VMWare Workstation 6.5 + Kernel 2.6.29

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 16.04.2009 09:17 16.04.2009 09:17  1 Galeriebild 1 Galeriebild  0 Kommentare 0 Kommentare  

Nach dem letzten Kernel Upgrade mussten die Module von VMWare mal wieder gepatcht werden. Im Wiki von Arch Linux findet sich dazu eine Anleitung.

Die VMWare-Community hat einen Patch bereit bestellt, welcher unter http://communities.vmware.com/servlet/JiveServlet/download/2835-188410-1149089-18058/vmware-workstation-6.5.1.126130-2.6.29_x86_64.patch herunter geladen werden kann.

Der Patch Vorgang sieht dann wie folgt aus:

# cd /usr/lib/vmware/modules/source/
# mkdir orig
# cp *.tar orig/
# for i in `ls *.tar`; do tar -xf $i; done
# rm *.tar
# patch -p1 -i /path/to/vmware-workstation-6.5.1.126130-2.6.29_x86_64.patch
# for i in mblock mci mmon mnet mppuser sock; do tar -cf v$i.tar v$i-only; done
# rm -r *-only

Danach startet man VMWare als root, und es werden die Module automatisch neu gebaut.

VMWare Recompile Modules

 

Upgrade auf xorg-server-1.6.0-3

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 13.04.2009 20:59 13.04.2009 20:59  2 Kommentare 2 Kommentare  

Ich habe ebend mal wieder ein Upgrade gewagt, und bin wieder voll auf die Schnautze gefallen.

Der xserver startete nicht mehr. Mehr als ein grün-gelbes Feuerwerk hatte X nicht mehr zu bieten. Das lustige war aber, dass der Start des xservers als root immer noch ging. (Habe keinen Loginmanager, und starte X "von Hand")

Naja. Abhilfe schafft das simple installieren des neuen intel Treibers, wo sich mal wieder der Paketname geändert hat. Einfach xf86-video-intel durch xf86-video-intel-legacy ersetzen, und alles wieder gut.

Auch das pypanel geht nach dem Upgrade nicht mehr. Dabei habe ich einfach die Datei /usr/lib/python2.5/site-packages/Xlib/__init__.pyo umbenannt, da diese von keinem Paket mehr verwendet wurde. Schon lief das Pypanel wieder.

Quelle: hier und hier

Scheiß Linux! ;) :p

[edit]
Im neuen xorg ist die Tastenkombo (Strg+Alt+<--) zum neustarten des xservers deaktiviert. (Warum auch immer...)
Wer diese wieder haben möchte, trägt in der Sektion "ServerFlags" (xorg.conf) einfach folgende Zeile nach:
Option "DontZap" "false"
[/edit]

[edit2@16.4.2009]
Die letzten Tage kamen neue Fehler auf. Zum Beispiel flakerte das Bild wie sau, und X stürtzte andauernd ohne Vorwarnung ab, und nahm das ganze System mit.
Nun kam gestern Abend ein weiteres Bugfix. Es scheint zumsammen mit dem Intel Legacy Treiber zu laufen. X ist jedenfalls bis jetzt noch nicht wieder eingefrohren.
[/edit2]

 

console-kit-daemon - Speichertuning

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 19.03.2009 00:12 19.03.2009 00:12  1 Kommentar 1 Kommentar  

Bis eben habe ich mal wieder ein wenig mit VMWare Rumgespielt. (Windows 2008 ist ein echt geiles teil!)

Die Maschine lief total lahmarschig! Die Ausgabe von free -m brachte die Ursache zu Tage. Arch Linux verbrauchte nur für openBox, Thunderbird, Firefox und Pidgin 1,3 Gigabyte von den verfügbaren zwei Gigabyte! Mit pstree fand ich dann auch herraus, was den ganzen Speicher schluckte.

64 Prozesse von console-kit-daemon. console-kit verwaltet (soweit ich das verstanden habe) unter anderen das "schnelle wechseln" von Benutzern in Gnome (GDM). Da ich aber überhaupt keinen Loginmanager einsetze, stellt sich die Frage, wieso das Scheißding so viel Speicher klaut.

Beim Versuch der Deinstallation meldete Arch, dass auch HAL und ein paar andere Dienste das Ding unbedingt behalten wollten. Im Arch Linux Forum riet man zu einem brutalem pacman -Rd consolekit. Heißt auf Deutsch: Console-kit ohne Rücksicht auf Verluste löschen.

Und was soll ich sagen: Es hat geklappt! Es läuft alles Fehlerfrei und der Speicherverbrauch (im Leerlauf) ist von 1,3 Gigabyte auf 300 Megabyte (!!!) gefallen.

 

Debian 5 ist raus!

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 15.02.2009 12:05 15.02.2009 12:05  1 Kommentar 1 Kommentar  

Da es lange genug gedauert hat, ist es auch einen Blog Eintrag wert. Debian 5 ist raus! Den Debian News ist zu entnehmen, dass es irgendwann gestern veröffentlicht wurde.

Die wichtigsten Neuerungen:

  • Unterstützung der Orion-Plattform von Marvell
  • Neue Pakete: K Desktop Environment 3.5.10 (KDE), GNOME Arbeitsumgebung 2.22.2, Xfce 4.4.2, LXDE 0.3.2.1, GNUstep Desktop 7.3, X.Org 7.3, OpenOffice.org 2.4.1, GIMP 2.4.7, Iceweasel 3.0.6, Icedove 2.0.0.19, PostgreSQL 8.3.6, MySQL 5.0.51a, GNU Compiler Collection 4.3.2, Linux Kernel 2.6.26, Apache 2.2.9, Samba 3.2.5, Python 2.5.2 und 2.4.6, Perl 5.10.0, PHP 5.2.6, Asterisk 1.4.21.2, Emacs 22, Inkscape 0.46, Nagios 3.06, Xen Hypervisor 3.2.1 (dom0- sowie domU-Unterstützung), OpenJDK 6b11 und mehr als 23.000 andere, sofort nutzbare Software-Pakete (gebaut aus mehr als 12.000 Quellpaketen)
  • Verbesserung des Installers: Installation von mehr als einer CD/DVD, Firmware kann über Wechseldatenträger nachgeladen werden, grafisches Auswahlmenü für normalen und grafischen Installationsprozess sowie Experten- und Rettungsmodus
  • Übersetzung in 63 Sprachen

Die neue Lenny wurde dem an 26. Dezember 2008 bei einem Autounfall gestorbenen Thiemo Seufer gewidnet.

Quelle: http://www.debian.org

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