Neues Netbook: Samsung N150 Endi 3G
Meine Arbeitsmaschine war schon sehr in die Jahre gekommen. Daher musste auf die schnelle eine günstige und mehr oder weniger sinnvolle Alternative her. Ich habe mich für das 10,1 Zoll große Netbook Samsung N150 Endi 3G entschieden.
Technische Daten
- 10,1 Zoll Display
- 6 Zellen Akku
- Intel Atom N450
- 1GB RAM, 250GB Festplatte
- WLAN (b, g, n), 100MBit LAN, Bluetooth, Integriertes UMTS Modem
- 3x USB 2.0, VGA Port
- SD/MMC Card Reader
- Im Auslieferungszustand mit Windows 7 Starter
Erster Eindruck
Das Gerät ist gut verarbeitet und sieht echt schick aus. Die Tastatur lässt sich gut bedienen. Auch wenn die Tasten (Netbook typisch) ein wenig klein sind. Das Touchpad regiert schon bei leichtem Antippen. Wie bei der Tastatur ist dies allerdings auch eine Nummer zu klein. Hat man sich aber erstmal an das kleine Gerät gewöhnt funktioniert selbst Programmieren gut.
An der rechten Seite befindet sich ein kleiner Schiebehebel mit dem man die Funkdienste deaktivieren kann. WLAN, Bluetooth und UMTS lassen sich so sehr einfach an- und ausschalten.
Ubuntu 11.10
Eher zufällig erschien wenige Tage bevor das Gerät bei mir Zuhause ankam Ubuntu 11.10. Ich habe es ohne Windows 7 Starter groß zu testen über einen bootbaren USB Stick installiert.
Und nun der Knaller: Es funktionierte bis auf die Displayhelligkeit alles Fehlerfrei. Selbst das UMTS Modem wurde direkt erkannt und funktioniert ohne Probleme. Auch der Standby beim zuklappen des Netbook Deckels funktionierte auf anhieb.
Ich habe die neue Ubuntu Oberfläche Unity erstmal drauf gelassen und muss sagen, dass es auf dem Netbook echt einen guten Eindruck macht. Es lässt sich damit gut Arbeiten. Bis auf ein paar Macken funktioniert die Oberfläche mittlerweile fehlerfrei.
Das einzige Problem machte die Helligkeitskontrolle. Es wird zwar der typische Hinweis oben rechts angezeigt wenn man die Helligkeit ändern will, aber es passiert nichts. Abhilfe schafft das Paket samsung-backlight aus dem PPA Repo von Fortunato Ventre.
Ungewohnte Akkulaufzeit
Mein Dell hier Zuhause ist schon etwas in die Jahre gekommen und hat keinen guten Akku mehr. Da flasht die Akkulaufzeit von 5 bis 7 Stunden schon übel...
Hier gilt natürlich wie immer: Um so weniger Stromfresser angeschaltet sind um so mehr Akkulaufzeit.
Zweite SIM-Karte für den vorhandenen Mobilfunkvertrag
Mein Mobilfunkvertrag erlaubt kostenlos bis zu 3 SIM Karten unter einer Rufnummer. Beantragt man diese Option bekommt man eine weitere SIM Karte zugeschickt die man dann mit dem Netbook nutzen kann.
Diese SIM Karte habe ich bisher noch nicht erhalten, aber die UMTS Funktion wurde erfolgreich mit einer SIM Karte aus einem Surfstick getestet. Im Network Manager von Ubuntu erscheint die mobile Breitbandverbindung wie ein normales WLAN Netzwerk.
Fazit
Für ein Netbook was 260 Euro gekostet hat, steckt in dem kleinen Gerät viel drin. Ubuntu läuft extrem flüssig. Man kann echt gut damit Arbeiten. Ich habe allerdings in dem Netbook den 1GB RAM Riegel durch einen 2GB Riegel ersetzt, was Ubuntu noch mal ein wenig schneller gemacht hat.
Man sollte sich von dem Samsung n10 aber nicht zu viel erwarten. Spiele zocken oder virtuelle Maschinen kann man mit dem kleinen Gerät natürlich nicht betreiben. ![]()
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Hab mir einen gebrauchten X60T bei Ebay für 220 Euro geschossen und bin wirklich sehr zufrieden. Dual-Core mit 1,6Ghz, 4Gb-Ram und bei den Festplatten ist man etwas flexibler, die bereits verbaute macht ihren dienst aber gut.
Ubuntu läuft auch Out-of-the-box
Und ich schrieb ja schon im Artikel: Man darf sich von knapp 260 Euro nicht wirklich viel erwarten. Für das Tagesgeschäft reicht es aber. Keine Ahnung wie es mit Windows 7 aussieht aber mit Ubuntu habe ich bisher alles flüssig nutzen können. Auch GIMP und Google Earth,
Und das beste sind sowieso die 6-8 Stunden Akkulaufzeit.