Uninteressantes von einem Anwendungsentwickler aus Linse
 

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CyanogenMod - Ein Zwischenstand

Kategorie "Android" Android  Verfasst am 14.03.2011 22:41 14.03.2011 22:41  0 Kommentare 0 Kommentare  

Seit einer Woche habe ich nun CyanogenMod 7 auf meinem Android laufen. Bisher gab es keine nennenswerten Fehler, die für einen Release Candidate ungewöhnlich wären.

Am vergangenen Dienstag erschien RC2. Das flashen des Updates verlief unproblematisch.

  • Update Image auf die SD Karte kopieren
  • Die Recovery von Clockwork starten
  • Cache leeren
  • Image flashen
  • Rebooten

Zwei kleine Fehler gab es bisher.

Nach einen Reboot schmiert LauncherPro beim ersten Start ab. Nach dem Force-Close startet LauncherPro allerdings wieder und funktioniert dann ohne Probleme.

Nach dem flashen von RC2 funktionierte das GPS nicht mehr. Dies konnte aber durch ein Update des Radio-Images gelöst werden.

  • In den Bootloader rebooten
  • Über fastboot das radio.img flashen
  • Rebooten

Bitte beachten, dass das radio.img speziell für das HTC Desire Z ist. Andere Handys können durch das flashen dieses Image beschädigt werden!

Bisher gefällt mir CyanogenMod sehr, und ich bin gespannt was bis zur Final noch alles kommt. ;)

Quelle: http://forum.cyanogenmod.com/topic/17375-rc2-no-gps/


PS: Ich schreibe absichtlich nicht, wie das mit fastboot funktioniert. Wer dies versuchen will, sollte sich mit der Materie befassen. Ich will hier nicht den Buhmann spielen, wenn jemand sein Andorid Phone kaputt flasht. ;)

 

HTC Desire Z, Root und CyanogenMod

Kategorie "Android" Android  Verfasst am 07.03.2011 18:00 07.03.2011 18:00  3 Kommentare 3 Kommentare  
Ich werde mein HTC nicht Rooten. Das was mit dem OS von HTC möglich ist, reicht vollkommen. Wieso sollte man einen Brick riskieren?

Dieser Standpunkt hat genau bis gestern Abend gehalten. :)

Logo von CyanogenModAls Custom OS habe ich mich für CyanogenMod entschieden. Alles in allem sieht Cyanogen wie jedes andere Android aus, bietet allerdings die eine oder andere Funktion, die HTC nicht bietet. Beispielsweise kann man den Hostnamen von Android ändern.

Dazu kommt natürlich, dass man die volle Kontrolle über das System hat. Somit ist auch die Nutzung von Apps möglich, die Root-Rechte benötigen. Screenshot Apps sind so Beispielsweise auch möglich. :)

Und das für mich wichtigste: Man ist endlich dieses dumme HTC Sense und dessen Dienste los, was mir persönlich gehörig auf den Keks gegangen ist. Auf Cyanogen läuft übrigens kein Dienst der die Aktienkurse abfragt, auch wenn man dies nicht braucht. ;)

Rooting

Der schwierigste Teil, wobei man das Gerät unter Umständen auch bricken kann. HTC hat leider keine Option für das Rooten eingebaut. So muss man sich hier über einen Hack die Root Rechte "nehmen".

  • Firmware downgraden (beinhaltet einen Factory Reset!)
  • Temporäre Root Rechte über einen Hack mit einer Terminal Emulator App
  • Dauerhafte Root Rechte mit gfree
  • HBoot flashen (falls was schief läuft, kann das beim unbrick helfen)

Beim Holen der temporären Root Rechte wird es dirty. Nach dem Ausführen der dort beschriebenen Binarys muss der Terminal Emulator beendet werden. Startet man ihn dann wieder, stürzt die App ab. Startet man sie dann wieder, hat man Root Rechte. (Da kommt man sich vor wie ein iPhone User. :D)

Eine genaue Anleitung gibt es im Cyanogen Wiki.

Wichtiger Hinweis! Macht man was falsch, kann dies das HTC bricken. Es ist dann kaputt! Ich übernehme keine Haftung, bla, bla, bla!

Clockwork

Der Clockwork Rom Manager schreibt sich in den Bootloader und ermöglicht es, vom aktuellen OS Backups zu erstellen, und auch andere Android Versionen (wie zum Beispiel CyanogenMod) einzuspielen.

Hat man erstmal Root Rechte auf dem Android OS und kann Clockwork in den Bootloader schreiben lassen, ist der Rest simpel. CyanogenMod downloaden, das HTC in das Recovery System booten lassen, und die CyanogenMod ROM flashen.

Wichtig ist hierbei auch den Cache und die Userdaten zu löschen. Ansonsten löst dies beim Booten von CyanogenMod eine Endlosschleife aus und das System bootet nicht mehr. ;)

https://market.android.com/details?id=com.koushikdutta.rommanager

Volume Down + Power für den Bootloader

Hat man das System wirklich mal zerschossen nachdem man Clockwork in den Bootloader geflasht hat, kann man den Rom Manager jederzeit beim Anschalten des HTC aufrufen, indem man Volume Down festhält, und dann das Gerät anschaltet.

Es erscheint der Bootloader, indem man den Menüpunkt Recovery auswählt. Schon startet der Rom Manager. Man kann nun die Installation des ROMs erneut ausführen.

Bei meinem ersten Versuch hatte ich vergessen den Cache und die Userdaten zu löschen. Cyanogen blieb bei dem Startscreen hängen und es ging gar nichts mehr... :)



Bisher bin ich sehr zufrieden. Genauere Infos zu Cyanogen wird es in weiteren Blog Artikeln geben. Jetzt wo ich es darf, auch mit Screenshots. :)

Have a lot of fun. ;)

Links im Cyanogen Wiki
HTC Desire Z Rooten
CyanogenMod installieren

 

Dockstar Keylistener 2.0

Kategorie "Programmieren" Programmieren  Verfasst am 06.03.2011 00:22 06.03.2011 00:22  6 Kommentare 6 Kommentare  

In den letzten Wochen habe ich mich wieder viel mit der Dockstar beschäftigt, und auch die nächste Generation meines Keylisteners entwickelt. Es sind einige neue Features hinzu gekommen.

  • Auswertung der Eingaben pro Zeichen
  • Keycodes können ohne [Enter] ausgelöst werden. (z.B. Einzeltasten)
  • Keycode Untergruppen

In Planung

  • Ausführung von Befehlen mit einem anderen Unix Benutzer

Speziell für die Steuerung eines MPD Servers ist die Auswertung von Einzelzeichen hinzu gekommen. Sprich wenn man das + drückt, soll die Lautstärke um 10% ansteigen, wenn man die 6 drückt soll der Player einen Titel vor spingen, und so weiter.

Weiterhin ist natürlich die Eingabe von mehrstelligen Keycodes mit anschließendem [Enter] möglich.

Wird ein Keycode aufgerufen, der eine Untergruppe enthält, werden alle Keycode Zuordnungen gelöscht und durch die innerhalb des Keycodes definierten ersetzt. Dies kann unendlich oft untereinander passieren. Um wieder eine Ebene höher zu kommen, tippt man einfach 3x [Enter].

Anwendungsbeispiel: Mit "/" schaltet mein Keypad auf die MPD Steuerung um. Dann sind die Tasten alle mit einem Einzelzeichen-Befehl belegt. Normal hört das Keypad nur auf dreistellige Codes die Netzwerkprofile usw umschalten.

Bisher ist der Keylistener und die neue Dokumentation dazu noch als unstable markiert. In den letzten Tagen sind immer mal wieder kleine Fehler aufgetaucht. Wer trotzdem mal testen möchte, oder auch einen Blick in den Quellcode werfen will: http://stuff.fiae.ws/php/dskeylistener/unstable/.

Bin für jegliche Kritik dankbar. Falls es also noch Fehler oder Ähnliches gibt: Nur raus damit. ;)

 

Ein kleines Routing Projekt

Kategorie "Hard- und Software" Hard- und Software  Verfasst am 20.02.2011 12:13 20.02.2011 12:13  2 Kommentare 2 Kommentare  

Ich wollte schon länger mal wieder mit meinem Nintendo DSi online spielen. Problem ist hierbei noch immer, dass innerhalb von Spielen nur WLAN Verbindungen mit WEP Verschlüsselung benutzt werden können. Ist halt wieder so ein Halbherzig-Problem was bei Nintendo ja dazu gehört... :(

Meine zweite Dockstar steht via WLAN mit dem Netzwerk verbunden neben meinem PC. Die Idee war nun, eine alte Fritz!Box als WLAN Access Point an den LAN Port der Dockstar zu hängen. Dies hat nach einem bisschen Rumprobieren auch funktioniert. :) [...] Weiterlesen...

 

Fritzbox: Erweiterte Einstellungen trotz verkorkster WebGUI

Kategorie "Hard- und Software" Hard- und Software  Verfasst am 15.02.2011 22:05 15.02.2011 22:05  0 Kommentare 0 Kommentare  

Ich habe hier noch eine alte Fritz!Box WLAN 3030 stehen, welche nun als WLAN Access Point für meinen Nintendo DSi dient.

Problem war nur, dass man in der Box keine erweiterten DNS Server eintragen kann. Sprich wenn die Box nicht als DSL-Modem dient, funktioniert DNS-Technisch garnichts, solange man an den Endgeräten keinen festen DNS Server angibt.

Um genau das zu vermeiden, gibt es einen relativ genialen Weg. Man exportiert die Konfiguration der Fritz!Box. Die daraus resultierende Textdatei kann man ganz einfach bearbeiten.

servercfg {
        hostname = "(none)";
        dns1 = 192.168.1.1;
        dns2 = 192.168.1.1;
}

Versucht man nun die Datei wieder zu importieren, wird die Box sagen, dass dies keine gültige Konfiguration ist. Dies kann mit dem Hinzufügen folgender Zeile an den Anfang der Konfigurationsdatei umgangen werden:

NoChecks=yes

Nach dem erfolgreichen Import der Konfiguration wird die Fritz!Box neu starten. War der Import erfolgreich, befindet sich nun folgender Hinweis auf der Startseite der WebGUI:

In Ihrer FRITZ!Box wurden vom Hersteller nicht unterstützte Änderungen durchgeführt.

Nun sollte das Anfragen von DNS Servern funktionieren.
Have fun. ;)

 

Good to know: UUID einer Partition

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 13.02.2011 13:34 13.02.2011 13:34  0 Kommentare 0 Kommentare  

Die UUID einer Partition, um diese Beispielsweise in die /etc/fstab zu schreiben, bekommt man mit folgendem Befehl:

blkid /dev/sda1

Ein Eintrag in der /etc/fstab sieht dann wie folgt aus:

UUID="9028A90828A8EF02" /media/mountpoint ext3 defaults 0 0
 

ASCII Tabelle mit PHP generieren

Kategorie "Job" Job  Verfasst am 11.02.2011 14:01 11.02.2011 14:01  0 Kommentare 0 Kommentare  

Letzte Woche habe ich für meinen Dockstar Keylistener eine Klasse gebaut, die eine ASCII Tabelle generiert. In der Tabelle wird dann eine Übersicht aller Befehle angezeigt.

+---+----+----+----+----+----+
|   | a  | b  | c  | d  | e  |
+---+----+----+----+----+----+
| 1 | 1a | 1b | 1c | 1d | 1e |
| 2 | 2a | 2b | 2c | 2d | 2e |
| 3 | 3a | 3b | 3c | 3d | 3e |
| 4 | 4a | 4b | 4c | 4d | 4e |
| 5 | 5a | 5b | 5c | 5d | 5e |
+---+----+----+----+----+----+

Das Script kann in meiner Schnipseldatenbank geladen werden.

Weitere ASCII Klassen
ASCII Tabelle: http://snippets.sim4000.de/show/40/
ASCII Progressbar:  http://snippets.sim4000.de/show/32/
ASCII Text Generator: http://snippets.sim4000.de/show/31/

 

Mini USB Buchse zu A Buchse an der Dockstar

Kategorie "Hard- und Software" Hard- und Software  Verfasst am 01.02.2011 19:22 01.02.2011 19:22  2 Galeriebilder 2 Galeriebilder  14 Kommentare 14 Kommentare  

Nach langer suche habe ich ihn endlich gefunden. Einen Mini USB Buchse zu A Buchse Adapter. Mit diesem kann man den Docking-Anschluss der Dockstar Freeagent mit einem normalen USB Gerät nutzen. :)

Dockstar mit AdapterNachaufnahme des Adapters

Hab mir zur Sicherheit einen mehr bestellt. Wer weiß wann es sowas wieder gibt. ;)

Ebay Link: http://üäx.de/CA

 

Dockstar, Debian und Kernel mit LED Support

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 28.01.2011 23:16 28.01.2011 23:16  12 Kommentare 12 Kommentare  

Meine zweite Dockstar habe ich mit der Debian Squeeze Version von Jeff's Installer eingerichtet. Dort scheint schon eine uBoot Version verbaut zu sein, die die Ansteuerung der beiden LEDs in der Dockstar unterstützt.

Zusammen mit dem Kernel, den der User gorgone in Jeff's Forum gebacken hat, gibt es also endlich die Möglichkeit die LEDs zu nutzen ohne selbst das große kompilieren anfangen zu müssen.

wget 193.16.217.9/files/dockstarheavy.deb
dpkg -i --force-overwrite dockstarheavy.deb
mv /boot/uInitrd /boot/org.uInitrd

Danach muss die Dockstar natürlich neu gestartet werden. Also einfach ins Runlevel 0 versetzen und kurz den Stecker ziehen. Nun sollte die orange LED beim booten von Debian blinken. Und das wird sie auch weiterhin machen, bis man sie ausschaltet.

Die LEDs werden über Textfiles gesteuert. Je nach dem welchen Wert man in mehrere Textfiles packt, verändert sich das Verhalten der LED. Die Dateien befinden sich in /sys/class/leds/dockstar:green:health/ und /sys/class/leds/dockstar:orange:misc. Existieren diese Ordner nicht, hat der Kernel den LED Support noch nicht.

Einige Beispiele:

echo default-on > /sys/class/leds/dockstar\:green\:health/trigger # Grün dauerhaft an
echo none > /sys/class/leds/dockstar\:green\:health/trigger # Grün dauerhaft aus
echo heartbeat > /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/trigger # Oranger Heartbeat

# Orange jeweils eine Sekunde an und eine Sekunde aus
echo timer > /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/trigger
echo 1000 > /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/delay_on
echo 1000 > /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/delay_off

Um das ganze ein wenig einfacher zu gestalten, habe ich noch ein Shellscript zur Steuerung gebaut. Es kann in meiner Schnipseldatenbank bezogen werden.

Nun sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Beispielsweise flackert meine Dockstar beim runterfahren grün. Im Normalbetrieb leuchtet die LED dauerhaft Grün. Bei ifup und ifdown flackert die orange LED während die grüne noch dauerhaft an ist.

Links:
Website von Jeff Doozan
Der custom Dockstar Kernel mit LED Support
PlugApps Wiki zu den Dockstar LEDs

Steuerscript für die LEDs der Dockstar
Initscript zur Steuerung der LEDs beim Boot und Shutdown

 

Dockstar, Debian Squeeze und WLAN

Kategorie "Hard- und Software" Hard- und Software  Verfasst am 22.01.2011 14:29 22.01.2011 14:29  2 Galeriebilder 2 Galeriebilder  0 Kommentare 0 Kommentare  

Meine Dockstar hat gestern Debian Squeeze und einen WLAN Stick von AVM spendiert bekommen.

WLAN StickDockstar over WLAN

Die Treiber für den Fritz!WLAN USB Stick N 2.4 gibt es in den non-free Repos von Debian.

aptitude update
aptitude install firmware-atheros wireless-tools wpasupplicant
modprobe -r ar9170usb ; modprobe ar9170usb

Eine genau Anleitung gibt es im Wiki von Debian. Wenn der WLAN Stick richtig erkannt wurde, kann nun das Interface in /etc/network/interfaces konfiguriert werden.

auto  wlan0
allow-hotplug wlan0
iface wlan0 inet static
  address   192.168.1.3
  broadcast 192.168.1.255
  netmask   255.255.255.0
  gateway   192.168.1.1
  hostname wirelessstar
  wpa-ssid MyWlanHotSpot
  wpa-psk xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Nachdem man mit ifdown und ifup das Netzwerkinterface neu gestartet hat, sollte man das LAN Kabel abziehen können.

http://wiki.debian.org/WiFi/HowToUse
http://wiki.debian.org/ar9170usb#Squeeze

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