Uninteressantes von einem Anwendungsentwickler aus Linse
 

Beiträge mit dem Tag "Seagate Freeagent Dockstar"

 

Die neusten Blog Einträge

 

Dockstar Keylistener 2.0

Kategorie "Programmieren" Programmieren  Verfasst am 06.03.2011 00:22 06.03.2011 00:22  6 Kommentare 6 Kommentare  

In den letzten Wochen habe ich mich wieder viel mit der Dockstar beschäftigt, und auch die nächste Generation meines Keylisteners entwickelt. Es sind einige neue Features hinzu gekommen.

  • Auswertung der Eingaben pro Zeichen
  • Keycodes können ohne [Enter] ausgelöst werden. (z.B. Einzeltasten)
  • Keycode Untergruppen

In Planung

  • Ausführung von Befehlen mit einem anderen Unix Benutzer

Speziell für die Steuerung eines MPD Servers ist die Auswertung von Einzelzeichen hinzu gekommen. Sprich wenn man das + drückt, soll die Lautstärke um 10% ansteigen, wenn man die 6 drückt soll der Player einen Titel vor spingen, und so weiter.

Weiterhin ist natürlich die Eingabe von mehrstelligen Keycodes mit anschließendem [Enter] möglich.

Wird ein Keycode aufgerufen, der eine Untergruppe enthält, werden alle Keycode Zuordnungen gelöscht und durch die innerhalb des Keycodes definierten ersetzt. Dies kann unendlich oft untereinander passieren. Um wieder eine Ebene höher zu kommen, tippt man einfach 3x [Enter].

Anwendungsbeispiel: Mit "/" schaltet mein Keypad auf die MPD Steuerung um. Dann sind die Tasten alle mit einem Einzelzeichen-Befehl belegt. Normal hört das Keypad nur auf dreistellige Codes die Netzwerkprofile usw umschalten.

Bisher ist der Keylistener und die neue Dokumentation dazu noch als unstable markiert. In den letzten Tagen sind immer mal wieder kleine Fehler aufgetaucht. Wer trotzdem mal testen möchte, oder auch einen Blick in den Quellcode werfen will: http://stuff.fiae.ws/php/dskeylistener/unstable/.

Bin für jegliche Kritik dankbar. Falls es also noch Fehler oder Ähnliches gibt: Nur raus damit. ;)

 

Ein kleines Routing Projekt

Kategorie "Hard- und Software" Hard- und Software  Verfasst am 20.02.2011 12:13 20.02.2011 12:13  2 Kommentare 2 Kommentare  

Ich wollte schon länger mal wieder mit meinem Nintendo DSi online spielen. Problem ist hierbei noch immer, dass innerhalb von Spielen nur WLAN Verbindungen mit WEP Verschlüsselung benutzt werden können. Ist halt wieder so ein Halbherzig-Problem was bei Nintendo ja dazu gehört... :(

Meine zweite Dockstar steht via WLAN mit dem Netzwerk verbunden neben meinem PC. Die Idee war nun, eine alte Fritz!Box als WLAN Access Point an den LAN Port der Dockstar zu hängen. Dies hat nach einem bisschen Rumprobieren auch funktioniert. :) [...] Weiterlesen...

 

Mini USB Buchse zu A Buchse an der Dockstar

Kategorie "Hard- und Software" Hard- und Software  Verfasst am 01.02.2011 19:22 01.02.2011 19:22  2 Galeriebilder 2 Galeriebilder  14 Kommentare 14 Kommentare  

Nach langer suche habe ich ihn endlich gefunden. Einen Mini USB Buchse zu A Buchse Adapter. Mit diesem kann man den Docking-Anschluss der Dockstar Freeagent mit einem normalen USB Gerät nutzen. :)

Dockstar mit AdapterNachaufnahme des Adapters

Hab mir zur Sicherheit einen mehr bestellt. Wer weiß wann es sowas wieder gibt. ;)

Ebay Link: http://üäx.de/CA

 

Dockstar, Debian und Kernel mit LED Support

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 28.01.2011 23:16 28.01.2011 23:16  12 Kommentare 12 Kommentare  

Meine zweite Dockstar habe ich mit der Debian Squeeze Version von Jeff's Installer eingerichtet. Dort scheint schon eine uBoot Version verbaut zu sein, die die Ansteuerung der beiden LEDs in der Dockstar unterstützt.

Zusammen mit dem Kernel, den der User gorgone in Jeff's Forum gebacken hat, gibt es also endlich die Möglichkeit die LEDs zu nutzen ohne selbst das große kompilieren anfangen zu müssen.

wget 193.16.217.9/files/dockstarheavy.deb
dpkg -i --force-overwrite dockstarheavy.deb
mv /boot/uInitrd /boot/org.uInitrd

Danach muss die Dockstar natürlich neu gestartet werden. Also einfach ins Runlevel 0 versetzen und kurz den Stecker ziehen. Nun sollte die orange LED beim booten von Debian blinken. Und das wird sie auch weiterhin machen, bis man sie ausschaltet.

Die LEDs werden über Textfiles gesteuert. Je nach dem welchen Wert man in mehrere Textfiles packt, verändert sich das Verhalten der LED. Die Dateien befinden sich in /sys/class/leds/dockstar:green:health/ und /sys/class/leds/dockstar:orange:misc. Existieren diese Ordner nicht, hat der Kernel den LED Support noch nicht.

Einige Beispiele:

echo default-on > /sys/class/leds/dockstar\:green\:health/trigger # Grün dauerhaft an
echo none > /sys/class/leds/dockstar\:green\:health/trigger # Grün dauerhaft aus
echo heartbeat > /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/trigger # Oranger Heartbeat

# Orange jeweils eine Sekunde an und eine Sekunde aus
echo timer > /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/trigger
echo 1000 > /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/delay_on
echo 1000 > /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/delay_off

Um das ganze ein wenig einfacher zu gestalten, habe ich noch ein Shellscript zur Steuerung gebaut. Es kann in meiner Schnipseldatenbank bezogen werden.

Nun sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Beispielsweise flackert meine Dockstar beim runterfahren grün. Im Normalbetrieb leuchtet die LED dauerhaft Grün. Bei ifup und ifdown flackert die orange LED während die grüne noch dauerhaft an ist.

Links:
Website von Jeff Doozan
Der custom Dockstar Kernel mit LED Support
PlugApps Wiki zu den Dockstar LEDs

Steuerscript für die LEDs der Dockstar
Initscript zur Steuerung der LEDs beim Boot und Shutdown

 

Dockstar, Debian Squeeze und WLAN

Kategorie "Hard- und Software" Hard- und Software  Verfasst am 22.01.2011 14:29 22.01.2011 14:29  2 Galeriebilder 2 Galeriebilder  0 Kommentare 0 Kommentare  

Meine Dockstar hat gestern Debian Squeeze und einen WLAN Stick von AVM spendiert bekommen.

WLAN StickDockstar over WLAN

Die Treiber für den Fritz!WLAN USB Stick N 2.4 gibt es in den non-free Repos von Debian.

aptitude update
aptitude install firmware-atheros wireless-tools wpasupplicant
modprobe -r ar9170usb ; modprobe ar9170usb

Eine genau Anleitung gibt es im Wiki von Debian. Wenn der WLAN Stick richtig erkannt wurde, kann nun das Interface in /etc/network/interfaces konfiguriert werden.

auto  wlan0
allow-hotplug wlan0
iface wlan0 inet static
  address   192.168.1.3
  broadcast 192.168.1.255
  netmask   255.255.255.0
  gateway   192.168.1.1
  hostname wirelessstar
  wpa-ssid MyWlanHotSpot
  wpa-psk xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Nachdem man mit ifdown und ifup das Netzwerkinterface neu gestartet hat, sollte man das LAN Kabel abziehen können.

http://wiki.debian.org/WiFi/HowToUse
http://wiki.debian.org/ar9170usb#Squeeze

 

Partition via UUID einbinden

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 11.11.2010 21:22 11.11.2010 21:22  0 Kommentare 0 Kommentare  

Ich bin gerade dabei ein kleines Backup Script für meine Dockstar zu bauen. Sobald man die Platte anschließt, soll das Backup über den Dockstar Keylistener startbar sein. Mehr dazu später. ;)

Auf jeden Fall muss dafür die richtige Platte identifiziert werden. Also muss hier der Weg über die UUID gegangen werden. Diese ID ist bei jeder Platte einzigartig und ändert sich nur, wenn man die Platte formatiert. Das Device File kann aber bei jedem Anschließen anders heißen.

Die UUID findet man mit folgendem Befehl heraus:

# blkid /dev/sda5
/dev/sda5: UUID="f63766ee-db99-407b-b556-4e80dca5699e" TYPE="ext4" 

Die UUID wäre also f63766ee-db99-407b-b556-4e80dca5699e. Eingebunden wird die Platte dann wie folgt:

mount -U f63766ee-db99-407b-b556-4e80dca5699e /mnt/targetfolder/

Ausgehängt wird die Platte einfach über den Ordner.

umount /mnt/targetfolder

Have fun. ;)

 

Dockstar Keylistener

Kategorie "Linux" Linux  Verfasst am 18.10.2010 22:20 18.10.2010 22:20  3 Galeriebilder 3 Galeriebilder  6 Kommentare 6 Kommentare  

Wie ich ja schon in einem anderen Beitrag erwähnte, hat mich ein Kumpel auf eine super Idee gebracht. Man schließt einen Ziffernblock an die Dockstar an, und kann über Tastenkombinationen Befehle ausführen.

Das Script welches das ganze realisiert liest /dev/tty0 aus. Dies ermöglicht ein Zeilenweises auslesen. Auch die Backspace-Taste funktioniert problemlos. Man kann also die Eingaben sogar noch korrigieren.

Zusätzlich kann man eine PIN definieren um bestimmte Befehle zu schützen. Bevor man diese PIN nicht eingegeben hat, funktionieren nur Befehle bei denen der Parameter must_authentificate auf false gesetzt ist.

Wurde die PIN richtig eingegeben, blinkt der NumLock drei mal. Das selbe bei der Eingabe des Logout-Codes. Gibt man eine Tastenkombination ein die nicht belegt ist, passiert einfach nichts. Bei einer richtigen Eingabe blinkt der NumLock einmal. Der Befehl wird natürlich auch ausgeführt. ;)

Alle Aktionen werden außerdem in einem Log gespeichert.

Damit das NumLock-Blinken funktioniert braucht man übrigens einen Ziffernblock der keinen eigenen NumLock hat. Ich musste mir extra einen neuen kaufen, da der, der hier jahrelang im Schrank lag leider genau so einer war. Im Media Markt bin ich dann fündig geworden. Es handelt sich dabei um ein Hama Slimline Keypad »SK120«.

Der Verkäufer hat extra die Packung aufgeschnitten und getestet. *Thumbs.up*

Ich hoffe das es hier einige Besucher gibt die meinen Keylistener mal ausprobieren. Würde mich sehr über ein Feedback freuen. ;)

Einrichtung

Die Einrichtung ist eigentlich ganz einfach. Das Archiv muss in einen beliebigen Ordner auf der Dockstar entpackt werden. Die Definition der Befehle finden in der Datei config.inc.php statt.

Der Parameter file definiert das Device-File welches abgehört werden soll. Der Parameter muss im Normalfall aber nicht angepasst werden. Für Login und Logout können jeweils die Codes und eine Mitteilung definiert werden, die dann in das Log geschrieben wird.

Unter bindings werden die eigentlichen Codes definiert. Hier ein Beispiel:

"123" => array( // <-- Der Code
   "command" => "/usr/bin/setleds -num < /dev/tty0", // <-- Num Lock LED ausschalten
   "logmessage" => "Test",
   "must_authentificate" => false, // <-- oder true
)

In Zeile 1 kann ein beliebiger Code definiert werden. Wie lang dieser ist, spielt hier keine Rolle.

Nun noch den Befehl und eine Log-Nachricht definieren und entscheiden, ob man den Befehl auch ausführen darf wenn man nicht angemeldet ist.

Die einzelnen Befehle müssen mit Kommata getrennt werden!

Gestartet wird der Listener über das beiliegende Shellscript. Einfach die Datei runscript.sh mit dem Parameter start, stop oder restart ausführen. Natürlich muss php5-cli installiert sein.

Außerdem sollte der Listener in einem Ordner betrieben werden, in dem er auch Dateien erstellen kann. Beim Start werden ein pid File und die Log-Datei erstellt.

Übrigens: Um einen neuen Befehl hinzuzufügen, brauch man den Listener nicht neu starten!

Eine neue Version ist in Arbeit. Siehe folgenden Beitrag.

 

Dockstar Freeagent bekommt Zuwachs

Kategorie "Hard- und Software" Hard- und Software  Verfasst am 12.10.2010 21:02 12.10.2010 21:02  3 Galeriebilder 3 Galeriebilder  5 Kommentare 5 Kommentare  

Das System wurde auf eine 2,5" externe Festplatte umgezogen. Außerdem habe ich noch einen 4-fach USB Hub und einen Ziffern-Block angeschafft.

4-fach USB HubZiffern-Block

Kopiert habe ich das System einfach mit dd.

dd if=/dev/sda of=/dev/sdb

Man muss auf jeden Fall darauf achten das Inputfile und Outputfile nicht vertauscht werden! Dieser Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werden! Nachdem die Dockstar noch erfolgreich gebootet ist, wurde noch die Partition mit gparted (resize2fs geht natürlich auch :P) vergrößert.

Der Ziffern-Block ist übrigens für eine Idee, auf die mich ein Kumpel gebracht hat.
Ein Beispiel: Tastencode eingeben, Enter drücken --> Festplatte aushängen ;)

Eine genaue Anleitung dazu gibt es später.

 

Seagate Freeagent Dockstar

Kategorie "Hard- und Software" Hard- und Software  Verfasst am 19.09.2010 19:37 19.09.2010 19:37  4 Galeriebilder 4 Galeriebilder  3 Kommentare 3 Kommentare  

Die Freeagent Dockstar von Seagate scheint auf dem ersten Blick eine 0815 Dockingstation für 2,5" Platten zu sein. Allerdings kann das Teil wesentlich mehr. Mit ein paar Handgriffen kann man aus der Dockstar einen Mini-Server mit Debian als Betriebssystem machen.

VerpackungDockstar von VorneDockstar von HintenDockstar mit Externer Festplatte als Root Partition

Nach Hause telefonieren

Im Auslieferungszustand hat die Dockstar mehr Nach- als Vorteile. Das System kann nur über den Onlinedienst von Pogoplug konfiguriert werden. Es wird also zwingend eine Internetverbindung voraus gesetzt. Alle Services die Zugang zu den Daten ermöglichen sind zu Anfang deaktiviert. Es gibt zwar einen Service der auf Port 80 lauscht, aber der gibt keine Antwort.

Allerdings läuft auf der Dockstar auch ein SSH Server bei dem es einige Hacker geschafft haben das Root Passwort herauszufinden. Man kann sich also als root mit dem Passwort stxadmin einloggen. :)

Ein weiteres Problem: Das Teil telefoniert natürlich nach Hause, damit der Pogoplug Dienst funktionieren kann. Verbindet sich die Dockstar das erste mal mit dem Internet wird ein Firmwareupdate durchgeführt und das root Passwort geändert. Als alternatives Root Passwort könnte dann noch ceadmin funktionieren.

Um die Call-Home Funktion zu deaktivieren, [...] Weiterlesen...

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